Samstag, 15. Oktober 2011

Kroatien, mon amour – Teil 1

Der Weg in den südlichsten Zipfel des Landes führt über die berühmt berüchtigte Magistrale – und wenn Sie einige kleine Voraussetzungen erfüllen, sollten Sie sich das auch nicht entgehen lassen…


Sie lieben Kurven? Ihr Mann oder Reisebegleiter (auf jeden Fall der Fahrer) zeigt Verantwortungsbewusstsein und ist kein allzu großer Formel 1-Fan? Ihnen wird nicht gleich schlecht, wenn Sie mal in einen Abgrund blicken? Sie haben Zeit?




Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können, dann sollten Sie keinesfalls auf der Autobahn in Ihr Urlaubsziel donnern, sondern zumindest einen Teil Ihrer An- oder Abreise auf der Küstenstraße  verbringen.

Der Ausblick auf das Meer, die Strände, die vorgelagerten Inseln lohnt es allemal. Um hier zu fahren, ab und zu die Aussicht zu genießen zu können, brauchen Sie vor allem eines: Zeit und gute Nerven. LKWs und Autos mit Anhänger quälen sich auf der Strecke bergauf bergab, Überholen ist nur an wenigen Stellen möglich – so man nicht einen Crash riskieren will.

Motorradfahrer mit ausgeprägten Selbstbewusstsein und anscheinend ohne Angst ziehen trotzdem hin und wieder an der Karawane vorbei als gebe es weder Himmel noch Hölle. Und doch: es gibt kaum eine Straße, die so das Gefühl von Urlaub, Weite und Zeit vermitteln kann.
Versuchen Sie zumindest ein Stück davon ….