Freitag, 17. August 2012

Nenis Melanzani-Dip

Wie schon gesagt: ein Kochbuch kann man am besten durch Nachkochen der Rezepte und Verkosten der Gerichte rezensieren. Hier wird daher der zweite Kochversuch beschrieben. Ich bitte um Nachsicht, dass ich mit den einfachen und schnellen Sachen beginne, aber mehr Zeit war im Moment nicht.
Lecker - der Melanzani Dip


Melanzani oder Auberginen sind ein weitverbreitetes Gemüse. Lange Zeit nicht gerade heimisch in unseren Kochtöpfen, haben sie sich durch den Einfluss der griechischen und italienischen Küche auch mehr und mehr in das Angebot der Supermärkte gekämpft. Die erste Bekanntschaft mit Ihnen erfolgte während eines Griechenlandurlaubs in einer Moussaka, später wurden Sie dann auch – schließlich bin ich Wienerin und bei uns wird alles gebacken – als gebackene Auberginen mit Sauce Tartar in die Familie aufgenommen.
Hier gleich der erste Tipp von „Neni“, der unbedingt einzuhalten ist, so Sie nicht mehr Olivenöl als Gemüse zu sich nehmen möchten: werden die Melanzani nicht als Ganzes verarbeitet, sondern sollen sie gebraten oder gebacken werden unbedingt fest einsalzen. Diese Vorgehensweise hat mehrere Vorteile:
  • die Auberginen verlieren ihren etwas bitteren Geschmack
  • sie werden beim ausbacken knuspriger
  • und sie nehmen nicht mehr so viel Öl auf.
Also lauter Vorteile.

Doch nun zum Dip – hier werden die Melanzani über der Gasflamme „angebrannt“ (funktioniert im Backofen auch) sodass man die schwarze Haut leicht abziehen kann. Das Fleisch wird dann – wenn noch nicht weich genug (bei der Backrohr-Methode, die ich gemacht habe, da kein Gasherd vorhanden) noch weich gedünstet und mit einem klein zerdrückten Ei und verschiedenen Gewürzen, natürlich Salz und Pfeffer zu einem Dip verarbeitet. Passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch, aber auch zu einem frischen Ciabatta oder einem einfachen Weißbrot. Schnell und köstlich.




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